Willkommen auf der OMOO FAA

 

 

 

Link für die Angaben zur Yacht:

 

https://www.dropbox.com/sh/kut9n324bb7wkuo/AADeBAJgGgj_Zk_k2-cEq-b8a?dl=0

 

 

Herzlich willkommen auf unserer Homepage. Hier findest du Informationen zu dem Segelschiff Omoo Faa, Atlantiküberquerungen nonstop nach Montevideo, Buenos Aires - Kapstadt und den Törn 2016 Kapstadt über St. Helena, Kap Verden Kanarische Inseln und Überführungstörns, Reisegepäck, Törnkosten und Fotogallerien zum Rumschmöckern. 

 

Aktuelle Position: Törn Kapstadt - Kanarischen Inseln 2016

Omoo Faa

Aktuelle Position

 

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Unser Video auf der Seite: " "... wir sind unterwegs ..."

"Abenteuer im südlichen Atlantik" von Montevideo, Uruguay, nach Kapstadt, Südafrica.

 

 

Südmeer 2015
Südmeer 2015
Tristan da Cunha im Südmeer
Tristan da Cunha im Südmeer

Von Piriapolis nach Kapstadt 2015 / Our voyage from Piriapolis to Cape Town

Omoo Faa in Kapstadt, Südafrika




Von Kapstadt, Südafrika, über St. Helena, Ascension, Kap Verden auf die Kanarischen Inseln

Zeitfenster:          März - April / Mai 2016

Crew:                   zwei Mitsegler plus Skipper (Plätze sind belegt)

Gebiet:                Süd Atlantik und Nord Atlantik

Distanz/Zeit:         5000 sm ca. 40 - 50 Tagen auf See

 

Ausgangshafen:  Marina Royal Cape Yacht Club RCYC, Kapstadt, Südafrika

Zielhafen:            Marina Rubicon,  Lanzarote, Kanarische Inseln, Spanien

Zwischenstopps:  St. Helena, evtl. Ascension, Kap Verden und Kanarische Inseln

evtl. Azoren

 

Kosten:             Hand gegen Koje mit Unkostenbeteiligung pro Person und Woche

                         EURO 100.00 plus Bordkasse (siehe Mitsegelvereinbarung)

 

Anmeldung:         E-Mail:          frank.spring@swissonline.ch

                          Homepage:  www.omoofaa-sailing.com

 

Törn Beschreibung:

Geplant ist, dass wir anfangs März 2016 von Kapstadt lossegeln und über St. Helena, Ascension, Kap Verden und den Zielhafen Marina Rubicon, Lanzarote auf den Kanarischen Inseln anlaufen. Die Zwischenstopps in St. Helena und Ascension hängen etwas von der Wetterlage ab. Es ist möglich, dass bei starken Schwell  nur ein kurze Stopp oder bei schlechten Bedingungen kein Zwischenhalt (Ascension Island) möglich ist. Die Kap Verden werden sicher angelaufen um das Schiff für den Schlag am Wind auf die Kanaren nochmals auszurüsten. Sollte der Nord-Ost Passat zu konstant und zu heftig blasen, werden wir kurs Azoren am Wind anliegen. In diesem Fall is tnoch unklar, ob wir direkt Kurs Gibraltar, Algarve / Südspanien oder über Madeira wieder auf die Kanaren segeln.

 

Wetter- und Segelbedingungen:

Erfahrungsgemäss werden die ersten 10 Tage auf See nach Kapstadt eher windig und anspruchsvoll, da wir noch dem Schwell der Tiefs im Südatlantik ausgesetz sein werden und das St. Helena-Hoch an der Küste zu Süd Afrika einen Sog entwickelt (Süd West Wind) . Bis St.Helena können wir dann mit einem stetigen Passatwind rechnen, bis wir dann in die unbeständigen Winde der Innertropische Konvergenzzone, mit z,T. heftigen Regenschauern und wechselnden Winden kommen und die Überquerung des Äquators mit Kurs Kap Verden angehen.

 

Von den Kap Verden hoch auf die Kanarischen Inseln ist ein Kurs am Wind, gegen den Nord-Ost Passat angesagt. Dieser Kurs wird nicht oft gesegelt, ist aber mit etwas Stehvermögen und Wetterglück (Störung Nord Ost Passat)  möglich und verlangt von Schiff und Crew sicher einiges ab.

 

Erwartungen an die Crew:

Segelerfahrungen macht es den Teilnehmern sicher etwas einfacher, sich in den Bordalltag einer solchen Hochseereise einzugewöhnen. Etwas Mut, Spass an einer reichhaltigen Küche, technische Kenntnisse oder die Fähigkeit zur Improvisation im Umgang mit der Technik, PC-Kenntnisse, Offenheit für Neues, die Bereitschaft sich aktiv in das Team einzugeben, Toleranz und Akzeptanz für Ungewohntes sind sicher wichtige Voraussetzungen um am Gelingen des Törns beizutragen.

 

Dagen steht, dass die Teilnehmer von einer einmaligen Erfahrung auf einem Segeltörn profitieren werden, die alle Facetten des Hochseesegelns (Vorbereitung der Yacht, Verproviantierung, terrestrische Navigation (Radar, AIS, Kartenplotter), Einholen von Wetterdaten auf See (GRIP), Kommunikation auf See (Sat, Pactor), Sicherheitsstandarts, Arbeiten an Deck, Reparaturen am Schiff, Wacheinteilung, Arbeit in der Pantry, Teamdynamik, Fitness, etc. ) beinhalten. An erster Stelle steht immer die Sicherheit der Crew ... ganz nach dem Motto: ... auf der Omoo Faa wird nichts dem Zufall überlassen.

 

 

Ankunft in Cape Town, nach 48 Tagen Süd-Atlantik




 

Törnbericht von Südamerika nach Südafrika

 

Törndauer: 17. Januar - 07. März 2015 Total 48 Tage auf See

 

Reise: Piriapolis, Uruguay,  nach Kapstadt, Südafrika

 

Revier: Südatlantik

 

Distanz: 3600 sm  /  gesegelte Distanz: 4080 sm

 

Grundsätzliches zum Törn und Faktor Mensch:

Segeln im Südatlantik, nahe am 40 Breitengrad, stellt besondere Anforderungen an Mensch und Material. Bei aller umsichtigen Planung und Vorbereitung - es gibt immer Bedingungen, die schwer abzuschätzen sind. Menschen reagieren unter Anspannung, Stress und ungewohnten Lebensbedingungen bisweilen mit irrationalen Verhalten. Diese Erfahrung habe ich selbst einige Male machen müssen. Das macht Sie nicht zu besseren oder schlechteren Menschen, sie sind schlicht überfordert mit der Situation und sie machen eine Erfahrung in ihrem Leben, die sie so und in dieser Intensität noch nie erlebt haben. Vermutlich ist die menschliche Komponente neben der Wetterentwicklung die am wenigsten planbare auf einer Hochseereise. Diese Erfahrung ist ist mir auf diesem Törn nicht erspar geblieben.


Teamdynamik:

Schon zu Beginn der Reise hat der Faktor Mensch den Törn sehr stark beeinflusst. Entgegen der Annahme, dass wir zu viert den Törn über den Atlantik angehen, zeigte sich, dass zwei Crewmitglieder aus grundsätzlich unterschiedlichen Gründen an dem Törn nicht teilnehmen konnten. Bei einem Crewmitglied war die fehlende körperliche Fitness ein Grund der zum Verzicht auf die Teilnahme führte. Bei dem anderen Crewmitglied zeigte sich ein äusserst problematischer, von Konflikten geprägter Umgang mit dem Team, der zu einem zunehmenden Vertrauensbruch und schliesslich unausweichlichen Ausschluss führte.

 

Beide Vorgänge habe ich persönlich sehr bedauert und haben sich dann natürlich auch prägend auf den weiteren Verlauf der Reise ausgewirkt.

 

Ich als verantwortlicher Skipper muss mir selbstverständlich auch die Frage stellen, sind solche Situationen oder Teamkonstellationen nicht im Vorfeld schon zu erkennen, bzw. durch entsprechende vorbereitende Treffen oder Abklärungen zu begegnen.

 

Mit einer fremden Crew geht man grundsätzlich immer ein bestimmtes Risiko ein. Zu unterschiedlich sind die Menschen und deren Motive die Sie an einem solche Törn teilnehmen lassen. Einen wirklichen Eindruck von einem Crewmitglied erhält man erst, wenn mann die Person in konkreten, von Anspannung, Stress und fernab des gewohnten Lebensumfeldes erlebt.Da zeigen sich dann wesentliche Charaktereigenschaften und Verhaltensmuster, die sich in Stresssituationen erst richtig etablieren und von den betroffenen Personen oft auch als ungemein bedrohliche Erfahrung mit sich selber erlebt werden.

 

Für den verantwortlichen Skipper, wie auch für die Crew, ist der Umgang mit der Teamdynamik , neben den vielen anderen Unbekannten auf einer Hochseereise in abgelegene Reviere, eine ganz besondere Herausforderung. Zerstrittene Segelcrews, die sich oft auch als gescheiterte Segelträume in einer destruktiven, von Konflikten geprägten Teamdynamik äussern, sind bekannt und in der Segelliteratur beschrieben. Das ist an und für sich nichts Besonderes und ich meine auch, dass auch in einer solchen negativen Spirale ein Team funktionieren kann, ja muss.

 

Die See als Naturgewalt, das Wissen, dass man da nicht einfach aussteigen kann, setzt oft den Rahmen wo auch zerstrittene, dysfunktionale Teams funktionieren müssen. Umso grösser ist die Befriedigung, die persönliche Bestätigung in einem Team, dass all diese Herausforderungen respektvoll und fair bewältigt wurden.

 

Diese Erfahrung ist aus meiner Sicht eines der schönsten Erlebnisse, die man auf einer Reise auf einem Segelschiff machen kann. Ein Erlebnis, dass aus meiner Sicht vieles an erlebten aufwertet und schwierige Phasen relativiert. Dieser Törn im südlichen Atlantik hatte viele Höhen und Tiefen ... eins aber stand immer im Mittelpinkt, das gemeinsam Erlebte und die Einzigartigkeit und das Besondere, dass wir uns in diesem Zweierteam bewärt haben.

 

Die Reise:

Wir sind am 17. Januar, nachdem wir uns in Piriapolis, Uruguay, noch mit Diesel (425 Lt.und 100 Lt. Reserve) und frischem Proviant ausgerüstet haben, Richtung Kapstadt ausgelaufen. Wir, das sind Norbert Hellwich und ich als Skipper, eine Zweiercrew mit der Aufgabe, die 3600 sm Herausforderung im rauen Südatlantik zu bestehen.


Wir hatten in den ersten 10 Tagen sehr leichte Winde aus Ost bis Südost. Grund dieser Wetterlage waren verschiedenen Hochdruckgebiete, deren Zentrum sich südlich von unser Position befanden und uns diesen Gegenwind brachten. Das war auch einer der Gründe, warum wir rund 400 sm mehr gesegelte Distanz auf der Logge hatte.

 

Vom 29. auf den 30. Januar bekamen wir es mit einer ausgewachsenen Sturmfront mit über 50 Kn zu tun, die sich vom Südmeer bis hoch nach Brasilien zog und die wir vor den "Jordan Series Drogue" Sturmanker ablaufend überstanden. Danach hatten wir mit sehr wechselhafte Winden zu kämpfen, schwache Winde bis tagelange Flauten aber auch Starkwind-Phasen aus Nord über West und Süd. Rund 250 sm südwestlich von Kapstadt mussten wir noch 26 Std vor gerefftem Gross beiliegen, weil uns ein Ostwind mit 25-30 Kn das Weiterkommen vereitelt hat. Bis uns dann der Benguelastrom mit zusätzlich 2.5 Kn (Speed 8.5 Kn) Richtung Kapstadt geschoben hat.

 

Ankunft in Kapstadt nach 48 Tagen auf See am Donnerstag, 07. März 2015 um 23.00 Uhr im Royal Cape Yacht Club, Cape Town.

 

Auch diesemal haben wir den Törn mit Hilfe von täglichen Positionsmeldungen über Kurzwelle/Iridium auf der Webside (Google Map) aufgezeichnen, so, dass der Törn direkt auf der Webside Omoo Faa Aktuelle Position Unsere aktuelle Position auf Google Earth mitverfolgt werden kann.

 

 Mehr zu diesem Törn und Videos auf "... wir sind unterwegs"  - "nonstop von den Kanaren nach Montevideo"

 

Dir lieber Besucher, wünschen wir viel Spass beim "Rumschmökern" und hoffen, dass dich die Homepage auf die eine oder andere Weise für das Leben und Reisen auf dem Meer inspiriert und freuen uns auf alle Beiträge, vor allem aber auch darauf, dich bei einem unserer Törns persönlich kennenzulernen.

 

Bei Fragen kannst du mich auf meinem Handy 0041 78 806 22 00 noch besser auf meinem E-Mail Adresse frank.spring@swissonline.ch oder über die Kontaktseite auf der Homepage www.omoofaa-sailing.com erreichen.

 

Auf der folgenden Homepage http://www.handgegenkoje.de findest du weitere sehr interessannte Kojenangebote.

 

Viel Spass ...

 

 

 

 

 

Frank Spring                              Homepage:         www.omoofaa-sailing.com 

Waldsteig 10                              E-Mail:                 frank.spring@swissonline.ch

CH 9008 St. Gallen                    Mobile Phone:     + 41 (0)78 806 22 00

 

                                                  Iridium Phone:      + 88 162 249 00 38

                                                  E-Mail Iridium:       omoofaa@onsatmail.com

 

                                                  E-Mail Kurzwelle:   HBY3809@sailmail.com

 

Omoo-Faa                                 Rufnummer:      HBY 3809

                                                  MMSI:                269 321 000